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Passend zum Christopher Street Day (CSD) in Köln setzt die Evangelische Kirchengemeinde Deutz/Poll ein Zeichen für Vielfalt, Erinnerung und Menschenwürde: Die Ausstellung „gefährdet leben. Queere Menschen 1933–1945″ der Bundesstiftung Magnus Hirschfeld ist ab Donnerstag, 2. Juli, den gesamten Monat über in der St. Johannes-Kirche, Tempelstraße 31, in Köln-Deutz zu sehen. Die historisch-dokumentarische Wanderausstellung, die bereits im Deutschen Bundestag gezeigt wurde, zeichnet anhand von Dokumenten, Fotografien und persönlichen Biografien die Lebensgeschichten queerer Menschen im Nationalsozialismus nach – darunter auch bislang unveröffentlichtes Material.

Die Ausstellung gliedert sich in fünf Themeninseln: Sie thematisiert die Zerstörung queerer Infrastrukturen, die Ausgrenzung aus der sogenannten Volksgemeinschaft und die Praktiken der Verfolgung, aber auch Wege der Selbstbehauptung und des Eigensinns. Weitere Schwerpunkte sind Haftgründe und Haftorte sowie die Situation queerer Menschen nach 1945 – zwischen Weiterverfolgung und emanzipatorischen Handlungsräumen. Die Ausstellung erzählt damit keineswegs nur Verfolgungsgeschichten, sondern gibt auch Einblick in widerständige Lebenswege in einer widrigen Lebensrealität. Ein Begleitprogramm mit Führungen und Veranstaltungen ist in Vorbereitung; Termine werden zeitnah bekannt gegeben. Der Eintritt ist frei.

www.evangelisch-deutzpoll.de

Christoher Street Day

Der CSD Köln 2026 findet vom 19. Juni bis 5. Juli 2026 statt, wobei das Straßenfest vom 3. bis 5. Juli auf Heumarkt und Alter Markt gefeiert wird. Höhepunkt ist die große CSD-Demonstration am Sonntag, den 5. Juli 2026, in der Innenstadt, die als eines der größten Pride-Events in Europa gilt. Mehr Infos zum CSD finden Sie hier:

Text: APK
Foto(s): Foto: David Renz

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