Schillers berühmte Ballade „Das Lied von der Glocke“ in der Vertonung von Andreas Romberg erklingt am Sonntag, 20. September, 19 Uhr, in der Trinitatiskirche, Filzengraben 4, als Festkonzert zur Gründung des Evangelischen Kirchenkreises Köln-Linksrheinisch.
Andreas Romberg (1767–1821), als Geiger neben Beethoven Mitglied der Bonner Hofkapelle, übersetzte Schillers profilierte Sprachbilder kongenial ins Musikalische: Das Werk verbindet eine Dokumentation der Kunst des Glockengießens mit einem Abriss menschlicher Lebensstationen, die stets von Glockengeläut begleitet werden.
Bis in die erste Hälfte des 20. Jahrhunderts oft aufgeführt, geriet die Komposition dann in Vergessenheit und erlebt seit einigen Jahren eine Renaissance. Es singen Elisabeth Menke (Sopran), Sita Grabbe (Alt), Henning Jendritza (Tenor), Norbert Keßler (Bass) und Johannes Hill (Bass). Das Neue Rheinische Kammerorchester und die Kreiskantorei Köln-Linksrheinisch musizieren unter der Leitung von Kreiskantor Thomas Pehlken.
Der Eintritt ist frei, Spenden sind erbeten.
